Arbeitsgemeinschaft für Proliferationstherapie

Die Proliferationstherapie ist eine alternative regenerative und reparative Injektionstherapie. Diese bietet Therapiemöglichkeiten bei chronischen Schmerzen auf Grund von Instabilitäten an der ganzen Wirbelsäule sowie auch an grossen und kleinen Gelenken. Sie beugt somit fortschreitenden Verschleißerscheinungen an Schulter, Ellenbogen, Hüft, Knie  und Sprunggelenken vor. Sie bietet eine wirkungsvolle Alternative zur gezielten Standardinjektion mit Cortison besonders bei Schulter- und Ellenbogengelenksbeschwerden. Auf Grund des anderen Wirkungsprinzips können sich auch noch Erfolge einstellen, wenn Cortisoninjektionen bereits wirkungslos geworden sind. Erfolgreich lassen sich auch chronische Achillessehnenverletzungen behandeln.      

                                  http://www.proliferationstherapie.de/12.html

Dr. med. Jörn Funck               a  aaaaaaaaaaaa
Facharzt für Orthopädie



 

Spezieller Schwerpunkt:
Proliferationstherapie

Orthopädische Privatpraxis

Praxis:

Fackenburger Allee 22-24

23554 Lübeck

 

Sprechzeiten  Mittwochs    13-17 Uhr

              Anmeldung unter

           0451 - 39 12 50 (täglich)

nur während der Sprechstunde

              0451-41 600

 

drfunck@proliferationstherapie.de  

 

Dr. med. Gunter Baehnisch
Facharzt für Orthopädie



Spezielle Schwerpunkte
- Proliferationstherapie
- Chirotherapie
- Akupunktur (Diplom A)
- Physikalische Therapie
- Begutachtungen

PRAXIS:
Landsberger Straße 1
04157 Leipzig
Tel.: 0341 - 911 12 97
Fax: 0341 - 912 93 86

Montag - Freitag              8 - 12 Uhr

Montag und Mittwoch     14 - 18 Uhr

drbaehnisch@proliferationstherapie.de

                              

                                          Die Proliferationstherapie

Eine alternative Methode auf dem Weg zur wissenschaftlichen Akzeptanz?

www.med.wisc.edu/news-events/sugar-water-injections-relieve-knee-pain-more-than-exercise/41050

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18469566

Bereits in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelte der amerikanische  Arzt G.S. Hackett die Proliferationstherapie,die anfangs nur zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen gedacht war. Als mögliche Ursache dieser Beschwerden sah er Stabilitätsprobleme der Lendenwirbelsäule auf Grund von zu lockeren Bändern an. Folgerichtig suchte er nach einer Methode zur Straffung dieses Bandapparates. Ein Therapieansatz waren gezielte Infiltrationen dieser Bänder mit einer Zuckerlösung, die sich schon bei der Verödung von Krampfadern als wirkungsvoll erwiesen hatte ( 15 % Glucose mit Lidocainzusatz).  Er erforschte die Schmerzausstrahlungsmuster von Bändern und Sehnen (referral pain pattern), die von ähnlich ausstrahlenden Nervenschmerzen infolge von Bandscheibenvorfällen deutlich abgegrenzt werden mußten.

Als man in den achtziger Jahren dann feststellte, dass bereits reine Nadelungen der Bandansätze ebenfalls Wirkung zeigten, wurde die Prolotherapie nur noch als Aussenseitermethode mit hohem Placeboeffekt eingestuft.

Zu diesem Bild wollten aber die Langzeiterfolge nicht recht passen. Mitte der neunziger Jahre zeigte dann eine Reihe gut ausgebildeter junger amerikanischer Ärzte mit Spezialkenntnissen in der Osteopathie Interesse an der Proliferationstherapie. Der Grund: Sie hatten einige restlos austherapierte Patienten an bekannte Spezialisten dieser Therapieform überwiesen und festgestellt, daß diese dort noch erfolgreich behandelt werden konnten. Zu dieser Zeit waren die meisten Spezialisten bereits in der orthopädischen Medizin nach Cyriax ausgebildet, wodurch die manuellen Untersuchungsmethoden weiter verfeinert werden konnten.Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, da selbst die Kernspintomografie nur eingeschränkt Bänder und Sehnenschäden darstellen kann.

Inzwischen konnte die Schüler von Hackett beweisen, dasß entgegen früherer Annahmen auch Sehnenschäden erfolgreich mit der Proliferationstherapie behandelt werden konnten. Bis dahin wurden diese Befunde schulmedizinisch korrekt nur mit Cortisonspritzen behandelt. Durch diesen neuen Therapieansatz konnte die Palette der Behandlungsmöglichkeiten zu Beginn dieses Jahrhunderts erheblich erweitert werden.

In den letzten Jahren setzte sich dann in Bezug auf die Wirkungsweise immer mehr die Erkenntnis durch, dass durch den Reiz der gezielt eingesetzten Zuckerspritzen die Produktion von Wachstumsfaktoren aktiviert wird, die den Heilungsprozess durch Bildung neuen Gewebes initieren. Bei der Stoßwellentherapie von Sehnenansätzen stießen Forscher vor kurzem auf denselben Wirkungsmechanismus.

Mit diesem Wissen findet sich auch eine Erklärung für die Wirkung von reinen Nadelungen wie oben beschrieben. Möglicherweise ist das auch eine Erklärung für die verblüffenden Akkupunktureffekte bei Kniegelenksarthrosen.

Gezielte Cortisonspritzen beruhigen Reizzustände in einer Sehne, bringen aber Risse in der Regel nicht zur Ausheilung, sondern können unter Umständen bei mehrmaliger Applikation sogar zum vollständigen Riss beitragen.

Das Können des Therapeuten in der Proliferationstherapie ist natürlich abhängig von der Kunst, die entsprechenden Punkte ohne Röntgenunterstützung sicher zu treffen. Das größere Problem stellt aber die Treffsicherheit in Sachen  Diagnostik dar.

Wie schwierig die Sicherung einer Diagnose sich gestalten kann finden Sie hier auf unserer website unter dem Titel : das Dilemma der Schulterdiagnostik"

                      http://www.proliferationstherapie.de/3html

http://bjsportmed.com/content/early/2008/11/21/bjsm.2008.052761